Ryoji Ikeda
db
28. Januar - 9. April 2012
Der von Ikeda entworfene weiße Raum bildet das Pendant zum schwarzen Raum und umgekehrt, nicht nur in physikalischer Hinsicht (Helligkeit, Farbe), sondern auch in der konzeptionellen Anlage und im Modus der Wahrnehmung. Das Projekt versteht sich als Komposition, in der Zeit und Raum durch minimalsten Einsatz von Sound, Licht und visuellen Elementen geformt werden. Es ist die erste Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland.
Ryoji Ikeda (geb. 1966, lebt in Paris) gehört seit Mitte der 1990er Jahre zu den international führenden Komponisten und Künstlern im Bereich neuester digitaler Technologien und deren integrierten Einsatz in visuellen und akustischen Präsentationen. Seine Arbeiten basieren auf Zeit-Raum-Kompositionen, in denen das musikalische und visuelle Material auf ein Minimum reduziert wird: Sinuswellen, Soundimpulse, Lichtpixel und Zahlendaten. Er untersucht Klang, Zeit und Raum auf der Grundlage von mathematischen Methoden und transformiert sie in seinen Konzerten und Installationen zu einem intensiven Erlebnis für das Publikum.
Die Ausstellung "db" von Ryoji Ikeda findet statt im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Musikwerke Bildender Künstler", die seit 1999 von Freunde Guter Musik Berlin in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie und seit 2002 auch mit dem Festival MaerzMusik der Berliner Festspiele durchgeführt wird.
Eine Veranstaltung von Freunde Guter Musik Berlin e.V. und Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart - Berlin und MaerzMusik 2012 | Berliner Festspiele.
Gefördert von Schering Stiftung und Hauptstadtkulturfonds. Mit Dank an Gallery Koyanagi und Sky Light, Paris.
Medienpartner: monopol, de:bug, zitty
Kuratorinnen:
Ingrid Buschmann / Freunde Guter Musik Berlin e.V
Gabriele Knapstein / Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Weitere Informationen:
Pressemitteilung
Pressefotos
www.musikwerke-bildender-kuenstler.de

